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Stilbruch mit Stil
Bauhaus in der Toskana - die Villa Tia bricht mit dem mediterranen Architekturstil. |
Weißer Putz, große Fensterflächen und ein kubischer Baukörper mit Flachdach – diese Architektursprache hebt die „Villa Tia“ in der Nähe von Pisa deutlich ab vom toskanischen Baustil mit seinen geneigten Ziegeldächern und Fassaden in Ocker- und Umbra-Tönen. Und doch passt der Solitär mit seinen klaren Linien und hellen Wänden zum mediterranen Flair Italiens. Konstruktiver Sonnenschutz – das weit nach unten gezogene Vordach im Süden – und ein Fassadendämmsystem (StoTherm Vario) sorgen dafür, dass im Gebäude ganzjährig angenehmes Klima herrscht.
Die Villa Tia ist das neue Wohnhaus einer vierköpfigen Familie. Es gliedert sich in drei Ebenen: Das Untergeschoss, als Souterrain in den Hang gelegt, vereint Bäder und Schlafzimmer. Nach Westen öffnet sich das Gebäude mit weiten Glasflächen. Ihren Charakter erhält die Villa durch das in Ost-West-Richtung lang gestreckte Erdgeschoss: nach Osten raumhoch verglast und nach Süden mit einem Wechselspiel von hohen Fensterflächen und weißer Fassade ausgestattet. Der Boden aus großen Sandsteinplatten führt das Innere nach außen fort. So entsteht der Eindruck von Größe und Leichtigkeit.
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Ein schräg gestellter Würfel als Obergeschoss fügt sich in die klare Architektur ein und setzt zugleich augenzwinkernd einen Akzent. Mit der schwarzen Eingangstür und der spektakulären, in die Raummitte gestellten Treppe aus Cortenstahl kommen zwei weitere farbliche Akzente hinzu.
Fotos: Sto AG 15.07.2009
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