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Neues Porit-Porenbetonwerk verbraucht 30 % weniger Energie

Ergebnis des ersten Produktionshalbjahres

Mit dem Bau und der Inbetriebnahme des neuen Poritwerkes am Standort Rodgau Dudenhofen bei Frankfurt am Main im Januar 2007 wird nicht allein die Wettbewerbsfähigkeit der Rodgauer Baustoffwerke gesichert und ausgebaut, auch  die Umwelt wird aufgrund effizienten Energie- und Ressourcenmanagements spürbar entlastet. „Allein im ersten Halbjahr konnte der originäre Energieverbrauch für das Härten der Steine bei der neuen Anlage um 30 % gesenkt werden“, erklärt der Geschäftsführer der Rodgauer Baustoffwerke, Rudolf Dombrink. Neben verbesserter Isolierung der Gebäude und optimierter Anlagentechnik ist dies auf den Einsatz modernster Steuerungstechnik zurückzuführen. Gleichzeitig wurde auch bei dem ebenfalls angeschlossenen Kalksandsteinwerk der Energieverbrauch durch Überlassen von Dampf und durch die Nutzung überschüssiger Prozesswärme aus der Poritproduktion gesenkt. Außerdem werden Produktionswasser und Produktionsreste - wirtschaftlich und umweltfreundlich zugleich - der Fertigung direkt wieder zugeführt. Mit diesen Maßnahmen, zu denen auch Schallschutzvorkehrungen, der Einbau von Staubfiltern zur Reinhaltung der Luft und Recycling aller bei der Produktion anfallenden Restprodukte zählen, betont das Unternehmen den hohen Stellenwert, den es den ökologischen Aspekten beim Bau und Betreiben eigener Werke beimisst.

 

Seit 1972 wird am Standort Rodgau Porit-Porenbeton produziert. Die „alte“ Anlage - technisch immer wieder den Erfordernissen angepasst und modifiziert - wurde der fortschreitenden Entwicklung jedoch immer weniger gerecht. Die Lösung war der Neubau eines energieeffizienten Produktionsgebäudes mit einer auf  neuester Technik basierenden, weitestgehend automatisierten Anlagentechnik. „Mit ihr werden wir die Produktqualität weiter voran treiben  und auch künftige Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigen können“, so der Geschäftsführer. Für das Neubauprojekt stand eine Investitionssumme von mehr als 15 Millionen EUR zur Verfügung, wovon der Großteil auf die maschinentechnische Ausrüstung entfiel. Das neue Werk ist für eine Jahreskapazität von mehr als 100.000 m³ Porenbeton-Erzeugnisse ausgelegt, angefangen von Plansteinen, Planelementen (XL-Produkten) und Planbauplatten bis zu Ergänzungsprodukten wie Stürze, U-Schalen und  Deckenrandsteine. In der Porenbetonfertigung arbeiten rund um die Uhr 25 Mitarbeiter im 3-Schicht-Betrieb. Mit der Inbetriebnahme des neuen Porit-Werkes nach einer Bauzeit von 15 Monaten wurde die alte Anlage stillgelegt.

 

 

 

Foto: PORIT       12.09.2007


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