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Kaffeehaus-Ambiente, neu interpretiert

Kreipes Kaffeebar „CoffeeTime“ in Hannover

Seit 1873 stellt die Hannoversche Traditionskonditorei Kreipe feinste Torten, Trüffel und Pralinen her, die bislang im Stammhaus an der Bahnhofstraße zu duftendem Kaffee serviert oder an Liebhaber in alle Welt verschickt wurden. Um künftig auch ein jüngeres Publikum für die hauseigenen Spezialitäten zu gewinnen, entschied sich die Kon­di­to­ren­familie – mittlerweile in der fünften Generation tätig – zu einem Standortwechsel und für ein völlig neues Kaffeehaus-Konzept: In zentraler Lage, gegenüber der Laveschen Oper, verwandelten Despang Architekten aus Hannover ein ehemaliges zweigeschossiges Modegeschäft aus den 1960er Jahren in eine helle, Licht durchflutete Kaffeebar in trendigem Look.

 

Kreipes „CoffeeTime“ vereint traditionelle Kaffeehauskultur mit zeitgemäßer, junger Gastronomie in modernem Ambiente. Im Erdgeschoss bieten schwarze Tischelemente aus abgerundeten MDF-Platten sowie eine lange, aus Boden und Wand herausmodellierte Sitzbank Gelegenheit zu einem kurzen Kaffee zwischendurch. Ein langer Tresen unterstreicht die Linearität des schmalen Raums. Wie die Sitzbank ist er mit dem cremefarbenen Vinyl belegt, der auch den Boden ziert. Einen kontrastreichen Akzent im Raum setzt ein Rückbuffet aus schwarz gefärbten MDF-Platten mit hinterleuchteten Ausschnitten. Eine Besonderheit von Tischen und Büffet ist deren „Innenleben“: Sowohl die Nischen des Büffets als auch die Bistrotische sind mit gebändertem, 0,7 mm dünnem Messing ausge­stattet.

 

Im Obergeschoss setzt sich das Designkonzept in einer edlen Loungeatmosphäre fort. Hier laden dunkle Arne Jacobsen-Sitz­schalen aus geformtem Schichtholz, Loungesessel, ovale schwar­ze Tische und ein dreizehn Meter langes Panoramafenster mit Blick auf das klassizistische Opernhaus zum Verweilen ein. Verbindendes Element ist wiederum der helle Vinylbelag, der auch hier als architektonisches Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Anders als beim glatten Kunststoffbelag im Erdgeschoss zieht sich jedoch im Obergeschoss eine gewebte Vinyltextur über Boden, Wände und auch Decken.

 

Traditionelle Materialien, zeitgemäß eingesetzt

 

Das Zusammenspiel der Materialien Messing, MDF-Platten und Kunststoff verleiht den unterschiedlichen Räumen ihre spezifische Atmosphäre, entsprechend der jeweiligen Nutzung. Eine zentrale Rolle spielt die besondere Verarbeitung der Materialien, denn gewünscht waren authentische Stoffe, deren Alterungsspuren in das Design miteinbezogen werden sollten. Die Teile aus Messing beispielsweise – traditionelles Ausstattungsmaterial von Kaffeehäusern – wurden nicht „nostalgisch-folkloristisch“, also hochglanzpoliert und eckig verarbei­tet, sondern in den Ecken weich gerundet, mit Schwefellebersäure vorpatiniert und danach unbehandelt belassen: Es ist ausdrücklich gewollt, dass sie sich auch in Zukunft optisch verändern.

Entscheidend geprägt wird das Erscheinungsbild von Kreipes „CoffeeTime“ durch die Vinylbeläge, die in verschiedenen Materialausführungen Böden, Wände und Mobiliar zu einer harmonischen Einheit verbinden. Während der textil anmutende, gewebte Vinylbelag im Obergeschoss den Loungecharakter der Einrichtung unterstreicht, demonstriert der Vinylbelag DLW Solid von Armstrong im hochfrequentierten Erdgeschoss der Kaffeebar eindrücklich seine Anpassungsfähigkeit an moderne und trendige Architekturformen. Zudem besitzt dieser robuste und flexible, nur 2 mm dicke Kunststoffbelag hervorragende Ge­brauchseigenschaften, die den Anforderungen an Bodenbeläge in der Gastronomie bestens entsprechen. Denn er ist äußerst trittelastisch, rutschfest sowie trittschalldämmend und bietet Besuchern und Personal hohen Gehkomfort. Außerdem ist er antistatisch, schwer entflammbar und im Brandfall selbst erlöschend. Eine hochwertige und widerstandsfähige PUR-Oberflächenvergütung garantiert maximale Strapazierfähigkeit, einfache und schnelle Reinigung, optimale Hygiene sowie hohe Wirtschaftlichkeit. Die moirierte Optik der Struktur DLW Solid kaschiert zudem geschickt Spuren des täglichen Gebrauchs. Weitere Informationen zur Vinylkollektion, die es in einem Farbspektrum von 180 verschiedenen Farbtönen als Bahnenware und auch als Fliesen gibt, sind bei Armstrong erhältlich unter service_ger­many@arm­strong.com und im Internet unter www.armstrong.eu.

 

Bilder: Armstrong / Baumann   30.03.2007


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