Beispielhaft
LBS prämiert herausragende Objekte aus Deutschland
Hannover: Unter dem Leitthema "Stadthäuser und Stadtwohnungen - kostengünstig und qualitätsbewusst" hatten die Landesbausparkassen im Rahmen der Initiative "Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" des undesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen rchitekturwettbewerb ausgelobt. Jetzt überreichten Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup und Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Norddeutschen Landesbausparkasse <http://www.lbs.de/> , in Hannover die Auszeichnungen.
Beurteilt wurden städtebauliche Aspekte, bauliche Qualität, Bau- und Nutzungskosten sowie die Zufriedenheit der Wohneigentümer mit ihrem Stadthaus oder ihrer Stadtwohnung, um neue Wege für Familien und für Rückkehrer aus dem Umland zum "Wohnen in der Stadt" aufzuzeigen. "Stadthäuser und Stadtwohnungen haben ausgezeichnete Zukunftsperspektiven, vorausgesetzt, die Angebote stimmen", so LBS Verbandsdirektor Dr. Hartwig Hamm. "Denn immer noch verfügt das Umland über natürliche Vorteile, wenn es um günstiges Bauland geht. Und in punkto Qualität stehen Stadtplaner und Architekten vor besonderen Herausforderungen. Junge Familien sind als potenzielle Käufer bei Gebäude und Wohnumfeld nur begrenzt kompromissbereit. Mit Recht, denn es gibt durchaus gute Beispiele für familiengerechtes Wohnen in städtischer Lage. Machen sie Schule, dann können die Städte besser denn je ihre Zukunft als Wohn- und Lebensstandort sichern!"
Preisträger
73 Wettbewerbsarbeiten wurden beim betreuenden Institut für Bauforschung e. V. (IFB), Hannover, eingereicht. Die von den VHV Versicherungen zur Verfügung gestellte Preissumme von 4.000 Euro ging an vier Arbeiten in der Kategorie Stadthäuser im Wohneigentum (Ein- oder Zweifamilienhäuser in der Stadt). Die Preisträger sind: Jankowski Architekten und Stadtplaner, Köln Roedig und Schop Architekten, Berlin, der Architekt Carsten Lorenzen, Kopenhagen und das Architekturbüro Markus Rommel, Stuttgart.
Weitere acht Stadthäuser wurden mit Urkunden belobigt. Für die Kategorie der Stadtwohnungen im Wohneigentum (Geschosswohnungsbau in der Stadt) sprach das Preisgericht fünf Belobigungen aus. "Bei den vier Preisträgern überzeugten die Jury besonders die durchweg gut geschnittenen Grundrisse und optimal belichteten Räume, die Konzepte konnten Privatheit und Individualität nach außen wie auch innen mit einer Flexibilität der Nutzungsmöglichkeiten verbinden. Die Nahtstellen zwischen öffentlichen und privaten Bereichen sind funktional und gestalterisch gut konzipiert", erläutert Dr. Kamp die Entscheidung der Jury.
Durch die bundesweite Publizierung der prämierten und belobigten Stadthäuser und Stadtwohnungen will die LBS das Thema Stadtqualität und Zukunftssicherung der Städte unterstützen. Zusätzlich sollen wirtschaftliche Impulse auf dem Baumarkt speziell für "Kostengünstiges und qualitätsbewusstes Wohnen in der Stadt" ausgelöst werden.
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Weitere Informationen:
Mit der LBS-Zukunftswerkstatt schufen die Landesbausparkassen Anfang 2000 ein Forum, in dem alle interessierten gesellschaftlichen Kräfte bzw. Institutionen (z. B. Politik, Verwaltung, Architekten etc.) Zukunftsfragen des Bauens und Wohnens diskutieren können. Die Projekte der LBS-Zukunftswerkstatt beschäftigen sich mit Themen wie generationsübergreifenden Wohnmodellen oder Stadthaus-Konzepten, die das Leben in den Zentren attraktiver machen.
Aktuell: Am 17. Oktober diskutieren Wissenschaftler und Experten aus Städteplanung, Architektur und Kommunen in Braunschweig die Frage: Wie wohnen wir in der Stadt der Zukunft? Tagungsprogramm und Anmeldung unter www.lbs.de/symposium
Fotos: LBS 07.08.2006
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