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Richtfest für Schloss-Rekonstruktion

Europaweit einzigartiges Projekt für Kultur, Freizeit und Einzelhandel

Die Bauarbeiten für die Schloss-Arkaden in Braunschweig lau­fen voll nach Plan: Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann setzt am Dienstag, 27. Juni 2006, den Richtkranz auf den fertig ge­stellten Rohbau des europaweit einzigartigen Projekts am Braunschweiger Bohlweg. An seinem historischen Standort auf dem Schlossparkgelände rekonstruieren der Investor CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien KAG mbH und die ECE das ehemalige Residenzschloss – verbunden mit einem neuen Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, in dem etwa 1.000 Arbeitsplätze dauerhaft entstehen sollen. Die Eröffnung der Schloss-Arkaden ist für Frühjahr 2007 vorgesehen.

 

Als einzigartiger Erlebnisraum für Kultur, Freizeit und Einzel­handel werden die Schloss-Arkaden die Anziehungskraft der Braunschweiger Innenstadt nachhaltig stärken. Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann: „Mit der Unterbringung der städtischen Kultureinrichtungen im Schloss wird dieses jetzt erstmalig ein Schloss für alle Bürger. Damit werden sich die Braunschweiger identifizieren und eine weitere Attraktion im Stadtbild erhalten.“

 

Neben kulturellen Nutzungen (insgesamt 13.000 qm u.a. für Stadtbücherei und Schlossmuseum) bieten die Schloss-Arka­den auf drei Ebenen rund 30.000 qm Verkaufsfläche für ca. 150 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants sowie insgesamt ca. 1.700 Parkplätze in einer Tiefgarage und auf Parkdecks. Bereits jetzt sind rund 80 Prozent der Verkaufsflächen an namhafte Mieter vergeben. Im Einzugsgebiet der Schloss-Arkaden leben mehr als eine Million Menschen.

 

Alexander Otto, Vorsitzender der ECE-Geschäftsführung: „Die Schloss-Arkaden sind für die ECE ein ganz besonderes Projekt, das auch für andere Städte mit ähnlichen Überlegungen, wie etwa Berlin, Vorbildcharakter haben könnte.“ Bei der Schloss-Rekonstruktion orientieren sich die Architekten an historischen Bauplänen und Fotografien. Über 550 historische Baufragmente und entsprechende Natursteinsorten sollen zu einer möglichst originalgetreuen Nachbildung des Schlosses beitragen. Dafür arbeiten Steinmetzen, die auch schon am Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mitgewirkt haben. Das Braunschweiger Residenzschloss, zwischen 1831 und 1838 nach Plänen des Architekten Carl Theodor Ottmer errichtet, war im Zweiten Welt­krieg größtenteils zerstört und 1960 schließlich komplett abge­rissen worden (s. arcworld-Meldung vom 04.11.2005).

    Quelle:   ECE Projektmanagement   27.06.2005

 


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