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Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

Preisindex für Wohngebäude November 2005: + 0,6% zum Vorjahr

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der
Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude
(Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2005
gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,6%. Gegenüber dem
August 2005 erhöhte sich der Index um 0,2%.

Die Preise für Rohbauarbeiten blieben von November 2004 auf November
2005 unverändert, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,2%. Unter
den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preisanstiege bei
den Stahlbauarbeiten (+ 6,4%), Heizanlagen und zentralen
Wassererwärmungsanlagen (+ 4,6%) sowie bei den Gas-, Wasser- und
Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (+ 3,4%). Preisrückgänge wurden
bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (- 2,4%), bei den Putz- und
Stuckarbeiten (- 1,1%), bei den Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie bei
den Zimmer- und Holzbauarbeiten (jeweils - 0,8%) ermittelt.

Bei den Nichtwohngebäuden stiegen die Preisindizes gegenüber
November 2004 für Bürogebäude um 0,9% und für gewerbliche
Betriebsgebäude um 1,5%. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 1,2%,
bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne
Schönheitsreparaturen) um 1,3%.

Die Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen
Bundesamtes (www.destatis.de/preise) abgerufen werden.

Quelle:   Statistisches Bundesamt   9.01.2006

 

 


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