Übergabe des 25 Millionen-Euro- Förderbescheides an das Deutsche Meeresmuseum
Braune: Ozeaneum ist überzeugendes Beispiel der Moderne des 21. Jahrhunderts
"Mit dem Neubau des Ozeaneums in Stralsund wird in den neuen Bundesländern ein überzeugendes Beispiel der Moderne des 21. Jahrhunderts geschaffen." Das sagte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen am Mittwoch in der Hansestadt während der Übergabe des Förderbescheides des Bundes. Das Ozeaneum als Stralsunder Attraktion wird innerhalb des kommenden Jahrzehntes der größte Museumsneubau in Norddeutschland sein. Der Bund beteiligt sich daran mit 25 Millionen Euro.
"Durch seine besondere Form und seine Lage in vorderster Reihe wird es zu einem attraktiven, einprägsamen Baustein in Stadtbild und Silhouette der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt Stralsunds", zeigt sich Braune überzeugt.
Der Neubau des Ozeaneums auf der nördlichen Hafeninsel von Stralsund basiert auf dem architektonisch spektakulären und anspruchsvollen Entwurf der Architekten Behnisch und Partner, die den 1. Preis in dem 2001/2002 durchgeführten Wettbewerb gewannen. Das Ozeaneum wird aus vier Baukörpern bestehen, die in ihrer Form an wasserumspülte Steine erinnern. Die Nutzfläche beträgt etwa 9.400 Quadratmeter. Die Aquarien mit ihren fast sechs Millionen Litern Salzwasser laden die Gäste zu einer symbolischen Reise ein: Von der Ostsee über die Nordsee bis hin zum Nordatlantik in das Polarmeer. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2008 geplant.
In Kürze wird der 1. Spatenstich erfolgen und mit der Baumaßnahme begonnen werden, ein weiterer Schritt von der Umsetzung der ersten Vision bis zur konkreten Realisierung ist damit erreicht.
Das neue Ozeaneum soll neben Bereichen für Öffentlichkeitsarbeit und Besucherservice Ausstellungen zu den Themenkomplexen "Weltmeer", "Ostsee", "Nutzung und Erforschung der Meere", "Riesen der Meere" aufnehmen. Die Ausstellungsbereiche werden jeweils durch ein individuelles Raumbild aus Architektur, Licht, Farbe und Materialien geprägt.
Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen 10.08.2005
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