Die 50 Quadratmeter große Solvis-Photovoltaikanlage betreibt einen Elektrolyseur, der entionisiertes Wasser durch eine elektrochemische Reaktion in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Anschließend wird der Wasserstoff gereinigt, verdichtet und den Fahrzeugen zugeführt. "Der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenantrieb bietet langfristig gesehen das größte Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen. Vor allem dann, wenn der Wasserstoff regenerativ mit Hilfe der Sonne oder des Windes erzeugt wird. Deshalb stellen wir heute schon die Weichen für morgen", sagte Hartmut Märtens, Leiter der Brennstoffzellenentwicklung bei Volkswagen.
"InnoCell GmbH" vor dem Start
Für eine langfristige Kooperation unterzeichneten Helmut Jäger, Geschäftsführer der Braunschweiger Solvis GmbH & Co KG, und Klaus Dierkes, Geschäftsführer der AutoVision GmbH, in Isenbüttel eine Absichtserklärung zur Gründung der Brennstoffzellen-Entwicklungsgesellschaft "InnoCell GmbH". Mit dem Unternehmen sollen Erfahrungen zur Technologie und zum Umgang mit dem neuen Energieträger gewonnen werden.
"Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Philosophie, effiziente Heizkessel für fast alle Energieträger zu entwickeln", erklärt Jäger. Das Herzstück der Produktpalette, der Solarheizkessel SolvisMax, nutzt bereits Gas und Öl als Zusatzenergie. Die Integration einer Brennstoffzelle ist derzeit in der Entwicklung. Damit kann der Heizkessel gleichzeitig zur Stromerzeugung genutzt werden.
Quelle: Solvis GmbH & Co.KG 18.07.2005