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Hamburger Medienpool Waterloohain erhält "Innenarchitektur-Oskar"

Der Architekt Carsten Roth nahm die renommierte Auszeichnung auf der Messe Domotex in Hannover entgegen.

  Der Firmensitz der Agenturgruppe fischerAppelt Kommunikation
gewinnt den contractworld.award 2004. Der Architekt Carsten Roth nahm
die renommierte Auszeichnung auf der Messe Domotex in Hannover
entgegen.
  
   In der Architekturszene ist der Medienpool Waterloohain auch zwei
Jahre nach Fertigstellung in aller Munde. Nach Auszeichnungen wie dem
ersten Preis des BDA Hamburg 2002 und dem AIV-Preis als "Bauwerk des
Jahres" hat Carsten Roth nun den europaweit höchst dotierten Preis
ftür Innenarchitektur und Raumgestaltung, den "contractworld.award
2004" gewonnen.
  
   208 Architekten und Designer aus zehn Ländern hatten sich mit
ihren Projekten für die vier Kategorien des contractworld.award
beworben. Unter Vorsitz von Professor Gustav Peichl aus Wien vergab
die Jury den ersten Preis in der Kategorie "offices" für das Objekt
"Waterloohain". Die Preisverleihung fand am Samstagabend in Hannover
anlässlich der Messe Domotex statt.
  
   "Mit seiner räumlichen Interpretation der Idee von Kommunikation
hat Carsten Roth ein bemerkenswertes Stück Corporate Architecture
geschaffen", so Andreas Fischer-Appelt, Geschäftsführer der
Agenturgruppe. "Wir fühlen uns hier sehr wohl und freuen uns, dass
der Medienpool Waterloohain national und international Impulse für
eine neuartige Büroarchitektur gibt."
  
   Die Brüder Andreas und Bernhard Fischer-Appelt hatten den
Gebäudekomplex Anfang 2000 erworben und für rund 15 Millionen Euro
umgebaut. Der Medienpool besteht heute aus zwei Bürobauten, mit einer
Nutzfläche von insgesamt 13.000 Quadratmetern. Zwei Stockwerke der
"W5" hat die Agentur mit rund 100 Mitarbeitern selbst bezogen. Mieter
wie die renommierte Werbeagentur Leagas Delaney machen den Standort
heute zu einer gefragten Adresse für kreative Unternehmer.
  
   Die konzeptionelle Idee des Architekten Carsten Roth war es, eine
Verbindung zwischen der Gewerbebau-Architektur der 60-er Jahre und
einer eigenständigen medialen Zeichensprache herzustellen. Dies
gelang durch Aufstockung der Gebäude, die aus changierendem Glas- und
Metall-Elementen bestehen. Im Inneren setzt Roth auf hochwertige
Materialien wie Glas und Edelstahl, wobei jedes Büro durch flexible
Gestaltungsoptionen seine eigene Note erhält.
  

ots Originaltext:     FischerAppelt Kommunikation GmbH   21.01.2004


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